Ein Anxi Tie Guan Yin von 2011, seit seiner Herstellung alle paar Jahre von Hand über Holzkohle nachgeröstet — jene Praxis, die aus einem grünen, orchideenduftigen Oolong das macht, was man in Fujian roten Oolong nennt. Das Blatt ist inzwischen fast schwarz, der Aufguss fällt bernsteinbraun aus: getrockneter Longan, geröstete Esskastanie, Kampferholz und eine dunkle Honigsüße, die Orchidee noch immer unter dem Feuer. Keinerlei Adstringenz mehr. Der älteste und teuerste Oolong im Regal — einer zum Sitzenbleiben.
Auf Chinesisch schreibt man 2011年手工炭焙铁观音(红乌龙), ausgesprochen chén nián tàn bèi tiě guān yīn.
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